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First Steps – Part II

First Steps American Football

Part II – Das Spielfeld

Das Spielfeld

Um eine Sportart interessant finden zu können muss man zunächst erst mal das Spielfeld verstehen. Verstehen wozu es die einzelnen Markierungen gibt, warum diese Linie genau an jenem Ort ist oder wozu nun dieser Punkt schon wieder gut ist.

Hier siehst du ein klassisches American Football Spielfeld:

Da American Football aus der USA kommt und dort andere Maße verwendet werden als in Deutschland, darfst du dich nicht wundern wenn man grundsätzlich nicht von Metern sondern Yards (1 Yard = 0,9144 Meter) spricht. Ein American Football Spielfeld ist demnach 120 Yards (109,73 Meter) lang und 53,33 Yards (48,76 Meter) breit.

Die Länge untergliedert sich dabei in das grundsätzliche Spielfeld (100 Yards = 91,44 Meter) und zwei Endzonen (10 Yards = 9,14 Meter). Direkt mittig hinter der Endzone befindet sich das Goal.

Die Höhe der Querlatte beträgt 3,05 Meter, für die Breite des Tores sind 5,67 Meter vorgeschrieben. Zum Schutz der Spieler gibt es noch eine Softummantelung (Padding). Da es durchaus zu Kollisionen aufgrund der Geschwindigkeit kommen kann, ist eine Schutzummantelung in der NFL seit Jahren Pflicht. Vom Boden gemessen beträgt die Höhe der Torpfosten mindestens 9,14 Meter.

Damit das Spielfeld nicht zu unübersichtlich wird, sind lediglich alle 5 Yards durchgezogene Linien zu sehen. An den Seitenlinien und in der Mitte des Spielfeldes sind kurze Striche angezeichnet um eine gewisse Übersicht für die Mannschaften als auch für den Unparteiischen zu kreieren. Fachsprache – Hashmarks.

Die Hashmarks helfen dem Referee dabei festzustellen, wo der Ball sich befand als der Spielzug erfolgreich beendet wurde. Geht z.B. ein Pass oder Laufspielzug nach außen, fällt es dem Referee wesentlich leichter den Punkt auszumachen wo der Spielzug beendet wurde, als wenn da keine Linien wären. In dieser Sportart in der jeder cm ein Spiel entscheiden kann, ist jede Erleichterung im Sinne der Teams und Unparteiischen willkommen.

Die großen Ziffern auf dem Spielfeld verdeutlichen, wo genau auf dem Spielfeld man sich befindet um schlicht und einfach einschätzen zu können ob man sich noch weit von der gegnerischen oder eigenen Endzone weg befindet.

Der Untergrund des Spielfeldes war ursprünglich ganz normaler Rasen. Da es in den USA durchaus üblich ist das mehrere verschiedene Mannschaften sich ein Stadion teilen, hat sich in der jüngsten Vergangenheit der Kunstrasen durchgesetzt. So ist es für Mannschaften, zum einen, einfacher den Rasen in Schuss zu halten, zum anderen kann schneller reagiert werden wenn das Stadion für anderen Events benötigt wird.

WEITER zu Part III…..

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